Interview mit Dr. Messagier, Doktor der Medizin, Allgemeinmedizin, CES-Diplom (Certificat d'études cliniques spéciales) für allgemeine HumanphysiologieLeiter der medizinischen Forschung von Tecnolab Autor der Literaturprüfung: „Synthèse: Champs électromagnétiques et Biologie. Congrès de l'European BioElectromagnetics Association EBEA'1996 Nancy, France"
1 . Frage: Dr. Messagier, warum interessieren Sie sich für die Auswirkungen von Mobiltelefonen und Bildschirmen (Computer, Spielkonsolen, Fernseher) auf die Gesundheit?
Seit meiner Kindheit lebe ich in einem Umfeld, das von Elektromagnetismus und neuen Technologien geprägt ist: mein Vater war Elektroniker und erfand viele Geräte und stellte diese her. Während meines Medizinstudiums interessierte ich mich daher natürlich für die Interaktion zwischen dem Lebendigen und den elektromagnetischen Feldern, in erster Linie natürlich in therapeutischer Hinsicht, aber auch im Hinblick auf eventuelle Gesundheitsrisiken.Auf diesem Weg lernte ich das Forschungsteam für elektromagnetische Biophysik von Tecnolab kennen und schloss mich ihm an. Die Forscher, die dieses Labor vor über 10 Jahren gegründet haben und diejenigen, die hinzugekommen sind oder an Studien mitgearbeitet haben, hatten verschiedene Hintergründe. Es gab Mediziner wie mich, Biologen, Physiker, Mathematiker, Biophysiker, Elektroniker, Ökologen, Soziologen und alle verfolgten das Ziel, eine Verbindung zwischen den Wissenschaften des Lebens mit dem Elektromagnetismus herzustellen. Es war eine internationale Gruppe: Manche arbeiteten an ihren Universitäten, in Frankreich zum Beispiel Professorin Madeleine Bastide, Toxikologin und Immunologin, in England Professor A. Canavan, Neuropsychiater, in Spanien Doktor M. F. Paya, Spezialist für energetische Medizin, in Japan Professor M. Miyata, ein bekannter Forscher auf dem Gebiet der Ophthalmologie, in Russland Doktor V. N. Binhi und sein Team, das auf Biophysik und Quantenphysik spezialisiert ist und andere arbeiteten im Labor für Biologie und Biophysik in Chalon-sur-Saône. Ich spreche in der Vergangenheitsform, da dieses französische Labor, das als Koordinationszentrum der im Ausland durchgeführten Arbeiten diente, nicht von den Forschungsbudgets des Staats oder der Industrie profitiert hat und im März 2002 seine Türen schließen musste. Ich hoffe, dass dieser wissenschaftliche Ansatz eines Tages weitergeführt wird. Gerade wurde übrigens eine amerikanische wissenschaftliche Studie veröffentlicht (April 2003) (8), die ein neues biologisches Modell vorschlägt, um Schutzstandards für die menschliche Gesundheit aufzustellen. Die Arbeit im Rahmen der Studie zeigt die Schädlichkeit von Mobiltelefonen und sie zeigt ebenfalls, dass es möglich ist, sich durch kompensierende Oszillation vor den schädlichen Strahlen zu schützen.Als Allgemeinmediziner weiß ich den unterschiedlichen und originellen Ansatz des Teams von Tecnolab angesichts der offiziellen Position und des „wissenschaftlichen Zweifels“ bezüglich Gesundheitsrisiken zu schätzen. Anstatt die Forschungsarbeiten auf die maximalen Risiken, Krebs, Leukämie und Tod zu konzentrieren, hat sich das Team auf die Auslösung von biologischen Stressprozessen bei Menschen und Tieren konzentriert, die Mobiltelefonen oder Bildschirmen ausgesetzt sind. Es wurden zahlreiche biologische Studien von Tecnolab an Menschen und Tieren durchgeführt, die bestätigt haben, dass diese Geräte „elektromagnetischen Stress“ verursachen. Gleichzeitig hat dieses Labor eine wesentliche biotechnologische Entdeckung gemacht, die es ermöglicht, die Benutzer von Mobiltelefonen und Bildschirmen vor den Auswirkungen der Strahlung auf den Organismus zu schützen.
2 . Können Sie uns erklären, wie und warum ein elektromagnetisches Feld Lebewesen beeinflusst?
Dabei handelt es sich um eine komplizierte und schwierige Angelegenheit, auf die es keine einfache Antwort gibt, da die Biophysik eine neue Wissenschaft ist und diese Frage Thema der neusten Hypothesen der aktuellen Physik ist. (1) Es gibt jedoch fundamentale Grundlagen, die man leicht vergisst oder verdeckt und die ganz einfach sind. Die Tatsache zum Beispiel, dass der Mensch elektromagnetisch ist, von den Atomen seiner Zellen bis hin zu den einzelnen Organen (Auge, Gehirn, Herz, etc.). Lebewesen erzeugen zum Beispiel durch ihre biochemischen und biophysischen Aktivitäten zahlreiche interne, so genannte endogene elektromagnetische Felder. Außerdem erzeugen lebende Zellen und ihre Komponenten zwei Arten von Frequenzen: Extrem niedrige Frequenzen „ELFs“ und so genannte Mikrowellenfrequenzen. Aus diesem Grund befindet sich die Strahlung, die von Lebewesen ausgeht, im gleichen Frequenzbereich wie die Strahlung von unseren elektronischen Geräten.Viele Wissenschaftler, die sich nicht mit Biologie beschäftigen, lassen diese Tatsache außer Acht. Sie scheinen zu vergessen, dass die elektromagnetischen Felder (endogen) lebender Organismen nach den Regeln der Physik mit den externen elektromagnetischen Feldern strahlender Apparate interagieren können. Diese Interferenzen sind jedoch auf Prozesse der Elementarphysik zurückzuführen (2). Es ist jedoch einfach zu verstehen, dass diese Resonanz- oder Interferenzphänomene zwischen den elektromagnetischen Feldern der Geräte und denen von Lebewesen bei den betroffenen Organismen physiologische Störungen verursachen können. Um Funktionsstörungen oder technische Unfälle bei Geräten zu vermeiden, werden internationale Normen aufgestellt und von der Industrie eingehalten. Es ist wünschenswert, dass eine Norm für die „elektromagnetische Biokompatibilität“ von Geräten mit dem Menschen aufgestellt wird, um biologische Funktionsstörungen zu vermeiden. Um die große Sensibilität eines lebenden Organismus, auch gegenüber sehr schwacher Strahlung zu erklären und extrem vereinfacht könnte man diese Rezeptivität von Lebewesen mit der Einstellung eines Radios auf eine bestimmte Wellenlänge vergleichen: man sucht eine Frequenz und wenn man sie findet, empfängt man den Sender klar und deutlich und es besteht eine Kommunikation. Außerdem gibt es Ähnlichkeiten zwischen manchen Frequenzen, die von Mobiltelefonen oder Bildschirmen ausgesendet werden und den Frequenzen, die von Lebewesen ausgesendet werden. Zur Veranschaulichung könnte man sagen, dass die Zellen von Lebewesen die gleiche Wellenlänge haben und somit klare Signale empfangen können, die sie stören können. Diese Resonanz- oder Interferenzphänomene können sehr schwach erscheinen, aber durch ihre Häufung im Laufe der Zeit sinkt die Resistenz des Körpers. Man spricht von biologischem oder elektromagnetischem Stress.
3. Wie kann man sich vor elektromagnetischem Stress schützen?
Die Sensibilität von Lebewesen für externe Wellen kann ebenso gut Krankheiten verursachen wie zur Heilung dieser beitragen. Die Verschmutzung, die von elektromagnetischen Wellen verursacht wird, kann den Organismus auf allen Ebenen stören oder unter Stress setzen (von den Ionen der Zellen bis hin zu den Organen, Funktionen und sogar dem psychologischen Zustand). Es ist jedoch genauso richtig, dass eine positive elektromagnetische Stimulation Störungen beheben, ein Ungleichgewicht ausgleichen oder Stress kompensieren kann.Auf der Grundlage dieses Wissens ist es möglich, Vorrichtungen für den Schutz vor den schädlichen Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern zu entwickeln. Der richtige Ansatz besteht also darin, die Strahlung von Geräten neben der ihrer Benutzer mithilfe anderer elektromagnetischer Felder koexistieren zu lassen.Es geht darum, die festgestellten Zellstörungen zu normalisieren. Dieser Ansatz wird bereits in der Medizin verwendet, um zum Beispiel die Heilung von Knochenbrüchen durch die Emission spezifischer Frequenzen zu begünstigen. Aus diesem Grund haben die Biophysiker des Teams von Tecnolab versucht, elektromagnetische Felder zu erzeugen, die die biologischen Effekte, die bei Tieren oder Menschen festgestellt wurden, die der Strahlung von Geräten ausgesetzt waren, zu korrigieren, indem versucht wurde, alle Störungen durch eine Emission oder durch ein Kompensationsfeld aufzuheben. Dieses Feld, das gleichzeitig mit der Strahlung ausgesendet wird, das sich also „in“ der Strahlung des verschmutzenden Geräts befindet oder sich mit dieser „überlagert“, macht das elektromagnetische Feld des strahlenden Geräts (Telefon oder Bildschirm) „biologisch kompatibel“, ohne dessen Funktionsintensität zu verändern.Das Kompensationsfeld ist eine magnetische Oszillation von ultra schwacher Intensität, die jedoch von jedem lebenden Organismus „gehört“ oder „empfangen“ werden kann. Es handelt sich als um ein Signal, das eine kompensierende oder korrigierende Information auf der Ebene der lebenden Zellen trägt und somit die Stresseffekte kompensiert.Die Weiterentwicklung dieser biophysischen Entdeckung (1) hat zur Entstehung der kompensierenden magnetischen Oszillation (englisch: CMO) geführt. Es wurden Bioschutz-Oszillatoren entwickelt, um die biologischen Effekte der Felder von jeder Art von strahlendem Gerät zu kompensieren. Diese verschiedenen Oszillatoren bestehen aus Salzlösungen, die durch eine elektromagnetische Ladung strukturiert sind und spezifisch an die Stress verursachende Strahlung der verschiedenen Geräte angepasst sind.
4. Welche Schutzmechanismen konnte man anhand der kompensierenden Oszillation entwickeln?
Um die Effizienz des Schutzes durch diese verschiedenen Oszillatoren zu evaluieren, wurden Studien an Universitäten an Tieren (Embryologie, Immunologie, Endokrinologie, Zellbiologie) und Menschen (klinische Psychophysiologie, Neuropsychologie, Ophthalmologie) in Europa, Japan und den USA durchgeführt.Als Zusammenfassung der circa 20 universitären Studien, die seit 1993 durchgeführt wurden und bis zur nächsten wissenschaftlichen Veröffentlichung 2003 kann man sagen, dass alle gezeigt haben, dass elektromagnetischer Stress durch kompensierende magnetische Oszillation (CMO) vermieden werden kann. In der Mikrobiologie hat man festgestellt, dass sich in den weißen Blutkörperchen „Micronuclei“ (oder Mikrokernen der Zelle) anarchisch vermehren, wenn sie der Strahlung eines Mobiltelefons ausgesetzt sind und dass es die kompensierende Oszillation (CMO) ermöglicht, diese Vermehrung der Mikronuclei zu reduzieren. (3). In der Embryogenese kann man mithilfe eines elektromagnetischen Bioschutzes durch CMO eine normale tierische Geburtenrate erzielen, obwohl die Sterblichkeitsrate von Embryos, die der Strahlung von Mobiltelefonen ausgesetzt sind, im Durchschnitt bei 60 % liegt (4). Beim Immun-, Hormon- und neuroendokrinen System haben Studien anomale Variationen der Produktionsrate von Stressanpassungshormonen (Kortisol, Melatonin, ...) und Antikörpern gezeigt: Anstieg oder Senkung zwischen 50 und 95 % bei Tieren, die der Strahlung von Geräten ausgesetzt waren (Mobiltelefone/Bildschirme) und die mithilfe von elektromagnetischem Bioschutz ihren normalen Gehalt wiederherstellen konnten. In der Humanmedizin hat eine Studie von Professor Clements-Croome, Reading University (GB), an der über 1000 Menschen, die am Bildschirm arbeiten, teilgenommen haben gezeigt, dass 33 % der Stresssymptome durch die Verwendung von kompensierenden Oszillatoren vermieden werden können. Zu den Symptomen zählen: Müde Augen, trockene Augen, Juckreiz, Husten, Niesen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Schulterschmerzen, Schmerzen im Lendenbereich, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Angstzustände, etc. (6) Bei den Benutzern von Mobiltelefonen wurde derselbe Rückgang dieser Symptome beobachtet.Professor M. Miyata hat gezeigt, dass die zahlreichen Mikrogeschwüre auf der Hornhaut, die von der Strahlung eines Bildschirms verursacht werden, durch kompensierende Oszillation vermieden werden können. (7)
5. Was erhoffen Sie sich von all diesen Studien?
Ich wünsche mir, dass sich die wissenschaftliche Forschung im Gesundheitsbereich mehr hin zu technischer Anpassung und Kompensierung von Stressfaktoren entwickelt.Die elektromagnetische Biokompatibilität könnte sich entwickeln und somit alle Arten von Strahlen mit lebenden Organismen kompatibel machen. Und natürlich hoffe ich, dass sich das Team von Tecnolab, das sein Projekt erfolgreich durchgeführt hat, erneut zusammenfindet und seine hochinteressanten Forschungsarbeiten fortsetzen wird.
Referenzen der wissenschaftlichen Veröffentlichungen:
(1) Binhi V.N. Magnetobiology: Underlying Physical Problems. Academic Press (2002)
(2) Hyland G.H. The Lancet (2000)
(3) Youbicier-Simo B.J. Radioprotecção (IRPA)(2000-2001)
(4) Youbicier-Simo B.J. Bioelectromagnetics (1997) 18 : 514-523
(5) Hyland G.H. Progress in Radiation Protection (IRPA) (1999)
(5)(3) Bastide M. Indoor and Built Environment (2001)
(6) Clements-Croome D., Jukes J. SYR Indoor Air (2000)
(7) Miyata M. Japanese Review of Clinical Ophtalmology (1999)
(8) Weisbrot D, Lin H, Ye L, Blank M. and Goodman R. Journal of Cellular Biochemistry. Vol. 89, Issue 1, 2003, pages 48-55
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